Viele schwarze Tüten mit Fair Trade-Kaffe von El Puente stehen in einem Holzregal

Kaffee

Kaffee ist ein absolutes Lieblingsprodukt der Deutschen. Er wird in großen Mengen konsumiert, was rein statistisch einen Pro-Kopf-Konsum von 168 Litern im Jahr bedeutet. Wir trinken ihn sowieso gerne zu Hause und diese Tendenz hat sich während der Pandemie noch mal verstärkt. Zwei Arten von Kaffee werden gehandelt und das sind Arabicas und Robusta. Hier in Deutschland sind besonders die Arabicas beliebt, obwohl Robusta in vielen Mischungen besonders auch in Espressos enthalten ist.

Kaffee ist eines der meist gehandelten Produkte weltweit und Fair Trade Kaffee ist beste Kaffeequalität dank sorgfältiger Handlese und schonender Langzeitröstung. In hochwertigem Kaffee steckt eine Menge Handarbeit. Er wird mit Sorgfalt angebaut, gepflückt, verarbeitet und geröstet.

Eine Tasse Fair-Trade-Kaffee mit Milch

Wir bieten viele Kaffees aus spezifischen Ursprungsregionen und von einzelnen Kooperativen an. Nur so kann man den authentischen Kaffeegeschmack erleben. Daneben sind die klassischen Mischungen für die schnelle Kanne zum Frühstück oder traditionellem Kaffee und Kuchen sehr beliebt. Unser Kaffeesortiment kommt aus Lateinamerika und Afrika. Er wird dort von Bauernorganisationen produziert, die alle Fairtrade und viele auch Bio zertifiziert sind.

Wir beziehen unseren Kaffee von der Gepa und El Puente, beides Pioniere des Fairen Handels in Deutschland und 100% Fairhändler.

Zusätzlich vertreiben wir Kaffee von Utamtsi, eine Kaffeerösterei im Bremer Umland. Zunächst kam der Kaffee ausschließlich aus Kamerun, da einer der Firmengründer aus Kamerun stammt und über gute Kontakte verfügt. Mittlerweile hat sich die Produktpalette erweitert. Auch neue Einkaufsländer kamen dazu. Neben Kamerun wird zusätzlich Kaffee aus Uganda und Ruanda bezogen.

Hintergrund

Bananenplantage in Kamerun
Bafoussam, Kamerun – Foto Utamtsi

„80 Prozent des Kaffees wird von 25 Millionen Kleinbauernfamilien produziert, die weniger als 10 Hektar Land besitzen. Viele leben von weniger als 2 Dollar pro Tag, oft in abgelegenen Gegenden, und sind mit vielfältigen Problemen konfrontiert. Fairtrade ist ein ganzheitliches Konzept, das Kleinbauernfamilien hilft, sich aus dieser Spirale zu befreien.“

Transfair

Was fairen Kaffeehandel besonders wichtig macht:

  • Der Klimawandel stellt die Bauernfamilien vor große Herausforderungen. Das Auftreten bestimmter Schädlinge und Krankheiten wird durch den Temperaturanstieg begünstigt. Der Kaffeerost plagt momentan viele Regionen Lateinamerikas.
  • Der Weltmarktpreis für Kaffee schwankt immer wieder.
  • Schwache Verhandlungsposition: Kleinbauernfamilien, die nicht in Kooperativen zusammengeschlossen sind, sind lokalen Händlern schutzlos ausgeliefert und verfügen über keinen Zugang zu Markt- und Preisinformation.
  • Aufgrund kleiner Anbauflächen und niedriger Ernteerträge sind Kaffeebauernfamilien in einer Armutsfalle gefangen. 
  • Wenige haben das Sagen in der Kaffee-Lieferkette, denn sie wird dominiert von einer kleinen Anzahl von multinationalen Handels- und Röstfirmen. Nur fünf multinationale Konzerne beherrschen 45% des Kaffeemarkts.
  • Steigende Landwirtschafts- und Haushaltskosten, nicht zuletzt ausgelöst durch die Wirtschaftskrise, machen den Kaffeebauernfamilien zu schaffen. (Transfair)

Unsere Lieferanten

Logo von El Puente

El Puente

Logo der Firma GEPA

GEPA

Utamtsi Soli Kaffee

Utamtsi

Eine-Welt-Aktion Bremen

Eine-Welt-Handel-Logo

fair – solidarisch – nachhaltig